Links mit Informationen über Etikette und Bräuchen in Italien

Jos Deuling,  Freitag, 18. August 2017

Knigge Italien 

Letzte Aktualisierung am 18. August 2017.

Allgemeine Information

: Italien: Sommer, Sonne, Strand oder faule Leute, die bis sie 50 sind bei Mama wohnen. Mit Italien werden die unterschiedlichsten Dinge verbunden. Über vieles lässt sich streiten, aber in fünf Dingen sind uns die Italiener eindeutig voraus. Lerne sie und du wirst merken, wie unglaublich positiv sich dein Leben verändert

: Familienstruktur, Essen und Trinken, Umgangsformen, Bekleidung, Nackt baden, Auf dem Strand, Rauchen, Trinkgelder, Tabuthemen.

: In Italien begrüßt man sich meist per Handschlag und spricht sich oft per Du an. Häufig gibt es zur Begrüßung noch ein Küsschen links und rechts. Grundsätzlich haben die Italiener keine Probleme mit köperlicher Nähe. Dennoch sollte man als Fremder den Körperkontakt nicht einfach ungefragt aufnehmen.



: Wer weiße Socken und Sandalen trägt oder sich als nicht mehr ganz junger Mensch wie ein Teenager kleidet, der hat sein Image auf der gesamten Halb­insel verspielt. Denn wenn die regionalen Unterschiede in Italien in Bezug auf Verhal­tensregeln auch noch so groß sein können, die Regeln der "bella figura" sind italienweit (fast) identisch.

: Italien ist ein abwechslungsreiches Reiseland. Berge, Meer, Strand, Städte, Kultur – hier findet man alles. Das heißt jedoch nicht, dass man sich alles erlauben kann. Bestimmte Gepflogenheiten sollte man respektieren und einhalten.



Arbeiten



Bücher

: Wann bestellt man einen Cappuccino, auf welches Essen darf nun Käse und wann trinkt man besser keinen Wein? Warum lässt man die Jogginghose besser zuhause und mit wem darf ich eigentlich über welche Themen reden? Wer Italien wie ein Italiener erleben möchte, sollte dieses Buch zur Hand nehmen, um die Regeln zu kennen. Sonst fällt man schnell mal unangenehm auf.

: Über den Autor und weitere Mitwirkende - Stefan Ulrich wurde 1963 in Starnberg geboren. Im August 2005 zog er mit seiner Frau Annette und den Kindern Franziska (acht Jahre) und Julius (sechs Jahre) von München nach Rom um. Von dort berichtet er als Korrespondent der Süddeutschen Zeitung über Rom, Italien und den Vatikan.



: Mit leichter Hand widmet Henning Klüver sich den ureigensten Domänen seiner Wahlheimat: der Familie und der Mafia, der Mode und der Pizza, der Kirche und dem guten Essen. Er kennt den Unterschied zwischen Pandoro und Panettone, weiß um die Bedeutung der Bar als Institution, die man mehrmals täglich aufsucht.





Bürokratie

: Italienische Bürokraten machen den Anschein rotes Absperrband zu lieben und offizielle Papiere und Stempel für jede mögliche Gelegenheit oder jeden möglichen Zweck erfunden zu haben. Allein das richtige Büro zu finden ist eine Herausforderung und wenn man endlich dort ist, hat es auf unbestimmte Zeit geschlossen.

: Es ist 10.00 Uhr, die Menschenschlange im Postamt wird immer länger. Keine Seltenheit für Rom, nichts Besonderes für Italien. Um Streitereien zwischen den Wartenden zu vermeiden, werden Nummern gezogen. "Ohne die Nummern würde es hier drunter und drüber gehen", erklärt Stefano Ghilgieri.

Dating

: Die charmante Halbitalienerin Valeria hat jahrelang in Deutschland gelebt und kehrt nun nach Neapel zurück, um für eine deutsche Frauenzeitschrift zu recherchieren: Was hat es mit dem Land der Liebe und des Latin Lovers auf sich? Sind italienische Männer wirklich die besseren Verführer oder doch nur langweilige mammoni, Muttersöhnchen?

: Wer in der Hitze einer feuchtfröhlichen Urlaubsnacht mit einem Prinz aus einem fernen Land ins Bett steigt, wacht manchmal am nächsten Morgen mit einem Frosch an der Seite auf. Das muss nicht sein! Um bösen (Liebes)Überraschungen vorzubeugen, haben wir weltweit recherchiert. Manchmal sogar mit vollem Körpereinsatz …

: Die Italiener sind neben den Franzosen das europäische Volk, die das Flirten am besten beherrschen. Flirten gehört quasi in Italien zum guten Ton. Es wird immer und überall geflirtet, ohne dass man darüber nachdenkt, ob das jetzt „ernst“ gemeint ist.

Essen

: In einem Restaurant den erstbesten freien Tisch anzusteuern, gilt als un­höf­lich. Stattdessen sollte man sich vom Kellner einen Tisch zuweisen lassen. Wobei diese Zuweisung selbstverständlich nirgendwo den strikten Charakter hat, wie es in der früheren DDR üblich war.

: Mit Italienern zu essen ist sehr gemütlich. Vor allem, wenn man sich gerne gehen lässt und auf Tischmanieren verzichtet. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen gehässig – so ist es aber ganz und gar nicht gemeint.

: Rechnung nur für den gesamten Tisch: Die Rechnung wird in Italien immer für den gesamten Tisch gebracht. Wer den Preis einzelner Personen ausrechnen will, muss das selber tun.

: Wie isst man Spaghetti in Italien? Oder Hähnchen in Frankreich? Was ist wo total verpönt? Und was denken unsere Nachbarn eigentlich über die Sitten der Deutschen?

Familie

: "Viva la mama" und jede Menge "Bambini": Italien hat immer noch ein Image als kinderfreundliches Land. Die politische und gesellschaftliche Realität sieht aber anders aus: Familien bekommen kaum keine finanzielle Unterstützung vom Staat. Kinder gelten als privater Luxus, für den man sich anstrengen muss. Italienische Familien müssen sich mit den Gegebenheiten arrangieren.

: Das Leben mitten in einer italienischen Familie kann ganz schön anstrengend sein, und Stefan Maiwald muss es wissen: Seit sechs Jahren ist er mit Laura verheiratet; und mit dem Rest der Familie. Das Hörbuch ist erschienen im Verlag Komplett-Media. Hier geht's zur Hörprobe!

: Fast immer arbeiten beide Elternteile, weil der Lebensunterhalt sonst nicht bestritten werden kann. Ohne Großeltern läuft da gar nichts.

: "Mutti kocht, Mutti wäscht, Mutti putzt. Viele Italiener logieren deshalb sehr lange im 'Hotel Mama'." So war es vor kurzem im Spiegel zu lesen, mit dem für dieses Magazin üblichen abfälligen Ton.

: Als Kind in Italien aufwachsen - das stellt man sich herrlich vor. Alles scheint sich in diesem Land um das Wohlbefinden der Kleinen zu drehen, anders als im restlichen Europa.

Integration

: Vom alltäglichen Irrsinn in Bella Italia kann die Berliner Autorin Sabine Thiesler nicht nur ein Lied singen, sie hat auch ein Buch über ihre Erlebnisse geschrieben. Uns gab sie ein paar Reisetipps.



Sich treffen und begrüßen

: Occhio alle mani – Schau auf die Hände! Es gibt im Italienischen circa 350 katalogisierte Gesten, die von allen Bewohnern des Landes verstanden werden. Davon werden circa 50 Gesten täglich verwendet. Die beiden Italiener Laura und Massimo erklären uns diese – natürlich mit ihren Händen und ihrem eigenen italienischen Charme. Dieser Sprachführer ist ein Fest für die Augen!

Geschäftskultur

: Die Fettnäpfchen im Auslandsbusiness lauern überall. Trotz aller italienischer Lebensfreude gilt es auch hier, einige Regeln im Geschäftlichen einzuhalten. In unserem Beitrag haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt.



: Die Fettnäpfchen im Auslandsgeschäft lauern überall. Bereits eine falsche Geste kann zum Scheitern eines Projekts führen. Damit die Kommunikation mit italienischen Geschäftspartnern erfolgreich verläuft, hat der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) in Bayern jetzt den„BusinessKnigge Italien“ veröffentlicht und zum kostenlosen Download bereit gestellt.

: Hier die "do's" im Umgang mit italienischen Kollegen.